Banner

Home

psychotherapie-wabnitz_boot-ohne-ruder.jpeg

Edvard Munch, der berühmte norwegische Maler, sagte einmal:
"Was wäre mein Leben ohne Angst und Krankheit - wie ein Boot ohne Ruder"

Was meinte er damit?
Aus dem Hintergrund seiner Biographie (er war Alkoholiker und litt an einer bipolaren affektiven Störung) meinte er damit, dass jede Krankheit oder auch Angst - also auch jede seelische Krankheit - trotz des Leids, das sie mit sich bringt, auch eine Chance in sich birgt. Dass gerade die Krankheit - so paradox, wie das klingen mag - das "Ruder" ist, das uns die neue Richtung im Leben weist.
Vor allem aber, dass nach Überwindung der Krankheit das Leben wieder positiv gestaltet werden kann. Jede Krankheit unterbricht den Fluss des Lebens und lässt einen zwangsläufig zum Inne halten kommen.

Das Leben muss manchmal neu überdacht werden, neue Ziele werden in Angriff genommen, das "Ruder" wird sozusagen in die Hand genommen und neuer Sinn muss im Leben gefunden werden. Hier entspricht der Gedankengang den Maximen Viktor E. Frankls, dem Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse.
Er war der Ansicht, dass trotz Leid ein sinnvolles Leben möglich ist.